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Die Beurteilung der Qualität eines Weins hängt von vielen verschiedene Faktoren ab. In Deutschland und Frankreich Unterscheidet man zwei Qualitätsstufen: die Geografische und die Qualitative. Die geografische bestimmt in welchem Gebiet der Wein angebaut und hergestellt wurde. Die qualitative dagegen bestimmt in Deutschland um was für ein Wein es sich Handelt. Hier Unterscheidet man zwischen Tafel-, Land- oder Qualitätswein. In Frankreich hingegen Unterscheidet man zwischen „Vin de table, „Vin de pays“ und „A.O.C.“. Das Bewertungssystem in Frankreich unterscheidet sich jedoch sehr stark von dem Deutschen. Das Augenmerkt liegt hier auf der Bewertung der Qualitäts- oder A.O.C. Weine. In Deutschland legt man vor allem Wert auf den Reifegrad, das Mostgewicht und die Art der Lese. In Frankreich wird ausserdem die geografische Lage des Weinanbaus berücksichtigt.
Ein Tafelwein ist der Verschnitt, der theoretisch aus jedem beliebigen Weinanbaugebiet Europas kommen kann. Sobald auf dem Etikett eine geografische Angabe vermerkt ist, muss der Wein zu 100% aus dieser Region stammen. Anders als der Tafelwein muss der Landwein diverse Kriterien erfüllen um als Landwein bezeichnet werden zu können. Der Landwein hat zum Beispiel einen höheren Alkoholgehalt als der Tafelwein. Auf dem Etikett des Landweins muss die Anbauregion vermerkt sein.
Die Qualitätsweine aus Deutschland, müssen noch mehr Dinge einhalten. Beispielsweise das Mindestmostgewicht, die Anreicherung von Zucker während der Gärung und die Art der Lese (Spätlese, Auslese, Beerenlese oder Trockenbeerenlese). Um einem Wein das Gütesiegel Qualitätswein zu geben, muss der Wein amtlich geprüft und für qualitativ hochwertig erklärt werden.
Auf deutschen Weinetiketten ist neben diesen Prädikaten und der geografischen Lage auch die Angabe über den enthalten Restzuckergehalt im Wein enthalten. Bei einem trockenen Wein ist dieser zum Beispiel, bis zu neun Gramm unvergorenem Zucker.