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Weinanbau
Vor dem Aussehen von Wein Setzlingen müssen verschiedene Einzelheiten beachtet werden um Wein von guter Qualität herstellen zu können. Die Lage des Weinstocks, der Boden, das herrschende Klima und die Traubenart.
Wichtig ist auch, auf die richtigen „Klone“ d.h. alle genetisch gleichen Nachkömmlinge eines speziellen Setzlings zu achten, und die richtige Erziehungsform zu bedenken. Erziehungsform bedeutet den richtigen Anbau des Rebstocks. Die gängigste Variante heutzutage ist, die Reben werden ordentlich an Drahtrahmen aufgereiht und im Winter sowie im Sommer säuberlich geschnitten.
Ein weiterer wichtiger Punkt beim Weinanbau ist der Weltrebengürtel. In diesem Weltrebengürtel bestehen die besten Vorraussetzungen um Qualiäts Wein zu erzeugen. Dieses Gebiet erstreckt sich auf der nördlichen Erdhalbkugel zwischen dem 40. und 50. Breitengrad und auf der südlichen Erdhalbkugel zwischen dem 30. und 40. Breitengrad.
Es existieren selbstverständlich auch noch andere Weinanbauregionen. Diese befinden sich nicht auf dem Weltrebengürtel. Dazu gehören z.B. die Mosel und der Rhein. Insgesamt muss man sagen, dass jede Weinanbauregion ihre besonderen Eigenschaften mit sich bringt und somit ihren Wein auszeichnet.
Weinlese
Ein Weinstock der neu gepflanzt wurde, benötigt drei bis fünf Jahre bis zum erster Ertrag. Ein Weinstock kann 30 bis 40 Jahre für den Weinanbau genutzt werden. Ältere Rebstöcke haben einen relativ geringen Ertrag. Bei älteren Rebstöcken sind jedoch die Geschmacks- und Aromastoffe konzentrierter. Sobald der gewünschte Reifegrad erreicht ist, beginnt die Lese.
Im Spätsommer und Spätherbst ist die beste Erntezeit von Wein. Das Wetter spielt bei der Wein Ernte eine grosse Rolle. Es muss entschieden werden, ob die Ernte relativ früh oder Spät begonnen wird. Die Gefahr bei früh Ernten ist jedoch das der Reifegrad noch nicht erreicht ist. Bei Späternten dagegen kann es vorkommen das durch Unwetter die Wein Ernte zerstört wird.
Beim Wein Lesen gibt es unterschiede zwischen den Rebsorten. Nicht alle Rebsorten sind zur gleichen Zeit reif und müssen zu verschiedenen Zeiten geerntet werden. Allgemein reifen die Weißweinsorten vor den Rotweinsorten.
Bestimmte Traubenarten wie z.B. Schaumweine werden früher gelesen. Diese Rebsorten haben dadurch einen geringen Alkoholanteil und eine bestimmte Säure. Andere Rebsorten werden eher spät geerntet. Die Trauben sind noch reifer und somit zuckerhaltiger. Diese Rebsorten sind oftmals von der sogenannten Edelfäule befallen. Bei stark ausgereiftem Wein, kann die Edelfäule in daa Traubeninnere eindringen und dort für eine sehr hohe Zucker- und Säurekonzentration sorgen.
Der großteil der Trauben wird jedoch reif geerntet. In Deutschland sind gesetzliche vorgegebenen Mindestgehalte an Alkohol oder Säure im Wein vorgegeben an die sich jeder Winzer halten muss. Der spätere Alkoholgehalt des Weins kann anhand des Zuckers im Traubensaft errechnet werden. Die Ernte der Reifen Trauben wird überwiegend mit Maschinen geerntet. Bei kleinen Einzellagen wird der Wein von Hand geerntet. Die Maschinen Ernte hat den Vorteil, dass sie im Vergleich der Hand Ernte durch den Menschen um einiges schneller geht. Es kann jedoch nicht zwischen reifen und unreifen Weintrauben unterschieden werden. Des weiteren können die Maschinen die Trauben leicht beschädigen und somit müssen die Trauben meist noch einmal von Hand nachgelesen werden.
Weinstock
Die Lage eines Weinstocks ist ein wichtiger Faktor der dazu beiträgt, die Qualität des Weins zu beeinflussen. Der Winzer hat die Möglichkeit diese Lage zu bestimmen, und kann somit diesbezüglich Einfluss nehmen auf die Anbauweise der Rebsorten.
Nicht ausser acht zu lassen sind auch die Höhe, sowie die Neigung des Weinbergs. Sie spielen wichtige Rolle bei der Entwicklung und Entstehung des Weins. Es gilt, je höher der Weinberg, desto kühler die Temperatur. Die Temperatur nimmt pro 100 Meter Höhenunterschied um 0.6 Grad ab. Aus diesen Gründen stehen die Weinberge, im Süden meistens auf sehr hohen Hängen von bis zu 1000 Meter.
Im Norden spielt besonders die Neigung des Hangs eine sehr große Rolle. Im Norden ist ein starker, möglichst senkrechter Sonneneinfall von besonderer Wichtigkeit. Die Nähe zum Wasser hat einen wichtigen Einfluss auf den Wachstum und die Reifung der Trauben. Das Wasser dient oftmals als praktischer Temperaturregler.
Die Reflektierung der Sonne auf dem Wasser ist eine Wichtige sache im Weinanbau. Durch die Reflektierung des vielen Lichts, kann der Wein hervorragend Photosynthese betreiben. Das Wasser dient zum anderen als eine art Wärmespeicher. Tagsüber kühlt das aufgewärmte Wasser langsamer ab und kann somit seine Wärme auf die Weinberge abstrahlen. Die Thermik Spielt Neben der Höhe und der Neigung des Hangs und dem Wasser eine wichtige Rolle. Luft erwärmt sich tagsüber und steigt den Hang hinauf. Nachts hingegen sinkt die Luft hinab ins Tal. Dieser Wechsel von Wärme und Kälte ist wichtig, damit die Wintrauben Säure bilden können. Die Temperaturen können also in Höheren Lagen um bis zu 15 Grad schwanken. Der Winzer muss also beim Weinanbau genauesten die Gegebenheiten der Region und die Neigung des Hangs bedenken.