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Interessante Informationen zum Thema Wein finden Sie auf dem Wein Index, so z.B. Rebsorten Beschreibungen.
Wein wurde schon im 6. Jahrtausend v. Chr. in Vorderasien angebaut. Das antike Persien zählt man heute als das Ursprungsland von Wein.
In Ägypten vor 3000 Jahren wurde dem Weinanbau eine sehr grosse Beachtung geschenkt. In jeder der alten Mythologien repräsentiert ein Name den Wein - von Gilgamesch aus Babylonien über Osiris in Ägypten und Dionysos aus Griechenland bis Bacchus aus der römischen Mythologie. Jeder steht auch heute noch für Wein und Weingenuss.
Weinanbau, Bestandteile von Wein
Jeder Wein enthält bestimmte Grundbestandteile. Dies sind:
Säure und Zucker
aus dem Saft der Traube.
Durch den enthaltenen Zucker in der Traube wird bei der Gärung Alkohol gewonnen. Der restliche Teil bleibt als sogenannter Restzucker erhalten
und ist ein Kennzeichen für die Süße. Ein Grundsatz lautet: Je mehr Restzucker, desto süßer wird der Wein. Eine kleinere Menge Restzucker
hingegen, erzeugt einen trockenen Wein. In Deutschland und Österreich ist es erlaubt, vor der Gärung Zucker hinzuzufügen.
Die Säure ist ein notwendiger Bestandteil aller Trauben. Durch die Weinsäure wird der Wein frisch und geschmacksintensiv.
Tannine (Gerbstoffe)
In den Kernen, dem Stiel und der Schale der Weintraube, sind Tannine zu finden. Tannine sind für den
bitteren Geschmack verantwortlich und können im Mund ein pelziges Gefühl hinterlassen. Die richtige Menge an Tannine kann den
Geschmack eines Weins enorm verbessern. Tannine und Säure haben die positive Eigenschaft, konservierend zu wirken. Durch den hohen Anteil
der beiden Stoffe halten sich Weine viele Jahre lang. Weißwein enthält ansich keine Tannine, jedoch können ihm im
Nachhinein z.B. durch Lagerung im Barrique Fass Tannine zugeführt werden. Deshalb kann es sich lohnen auch Weißweine zu dekantieren, damit
Tannine sich voll entfalten können. Sie werden staunen, welcher Unterschied genau wie bei einem Rotwein durch Dekantieren möglich ist.
Alkohol
Ethanol bindet die Weinaromen, mildert die Säuren und intensiviert den Geschmack. Der Alkoholgehalt, der aus den
Weinbeeren gewonnen wird, liegt in der Regel beim Wein zwischen 8,5 und 14 Prozent. Mit Hilfe einem Önometers ist der
Alkoholgehalt im Wein messbar. Es existieren auch Weine mit einem Alkoholgehalt von 16 Prozent.
Diese schweren Weine stammen aus Frankreich, Spanien, Kalifornien und Ungarn. Durch natürliche Gärung ist es jedoch nicht
möglich, dass ein Wein auf über 16 Prozent Alkoholgehalt kommt. Dies liegt an den Hefen, denn diese sterben durch
das Zellgift des Alkohols bei zu hoher Menge ab.